Geparden-Safari

Ein junger Gepard liegt im Schatten unter einem Sa
© Alf Drosdziok

Einige ortsansässige Reiseveranstalter in Namibia, Südafrika, Tansania  und Kenia bieten direkte Geparden - Safaris an. Begleitet von einem erfahrenen Spurenleser, der die Geparde aufspürt, hat der Safaritourist Gelegenheit ausschließlich diese schönen Raubkatzen zu beobachten. Und sofern es das Gelände, die Vegetation,  zulässt, können die Geparde auch eine Weile zu Fuß begleitet werden.


 

Fauchender Gepard
© Eddy Tkocz

Als Tierfotograf in freier Wildnis benötigt man vor allem eines: Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Die Suche nach dem "Model" kann durchaus mehrere Tage oder gar Wochen  in Anspruch nehmen, besonders wenn es sich um eine seltene Tierart handelt, wie dem Gepard. Manchmal kommt es einem so vor, als hätten die Tiere heimliche Botschaften erhalten: "Achtung, exotischer Zweibeiner im Anmarsch, schnell abhauen." Denn sie ziehen sich zurück und spielen mit dem Fotografen Katz und Maus. Dieser bleibt jedoch hartnäckig, wie ein Paparazzo, am Ball, auf der Jagd nach ausgefallenen Fotos.

Gepard Auge in Auge mit einem Krokodil
© Benny Rebel

Fotograf Benny Rebel hatte einen Gepard gesichtet und verfolgte ihn.  Doch plötzlich war das Tier verschwunden. Instinktiv ging der Fotograf weiter zum Fluss und fand sein "Model" in aufregender Pose, Auge in Auge mit einem Krokodil. Der Gepard war durstig und zum Fluss gegangen, allerdings versperrte ihm dort ein Krokodil den Weg zum kostbaren Nass. Nachdem Benny diese sensationelle Aufnahme gelang, zog sich der Gepard rasch wieder zurück und verschwand.

Benny Rebel mit einem wilden Gepard
© Benny Rebel

Auch Benny Rebel trat den Rückweg an. Seine Intuition verriet ihm jedoch, dass er beobachtet wird. Er ging langsamer und ließ sich unter einem Baum nieder. Und richtig; kurze Zeit später bekam Benny Besuch von seinem "Model". Der Gepard hatte den Spieß umgedreht, verschwand zwar im dichten Gras, doch mit dem Ziel, den Zweibeiner zu beobachten und ihm zu folgen. Neugierig und ohne Scheu stolzierte die Raubkatze auf Benny zu und begleitete ihn anschließend sogar noch zum Safari-Wagen.

Gepard vor der Kamera
© Benny Rebel

Nachdem der Jeep schnurrend erkundet war, wurde das „Model“ plötzlich aufdringlich und machte sich am Kamerazubehör zu schaffen. Verwechselte der Gepard da vielleicht etwas? Oder roch das Zubehör nach frischem Fleisch?

Afrika - Reisen mit Matto Barfuss

Geparde sind sehr sanfte Raubkatzen
©Kirsten Stäber

Matto Barfuss, Buchautor und Tierfilmer, legendär als Gepardenmann, lebte mehrere Wochen im afrikanischen Busch mit einer Gepardenfamilie zusammen und bietet interessierten Afrika-Fans außergewöhnliche Erlebnisreisen durch Afrika an. Wohl kaum jemand kennt den Busch und seine Tierwelt besser als Matto. Seit über 16 Jahren lebt und arbeitet er viele Monate im Jahr auf dem schwarzen Kontinent, bewegt sich respektvoll auf abgeschiedenen Pfaden, um die Fauna und Flora zu schützen. Abenteuerreisen, Safarireisen und Individualreisen sind nur einige der Highlights.

Mit Benny Rebel durch Ostafrika

Geparde sind neugierig
©Kirsten Stäber

Benny Rebel, Buchautor und Tierfilmer, bietet eigene Fotosafaritouren durch Tansania, Uganda und Botsuana, an, für kleine Gruppen Naturinteressierter Touristen. Es ist etwas Besonderes, die Schönheiten der afrikanischen Tier- und Naturwelt an der Seite eines langjährigen Afrikakenners, wie Benny Rebel, zu erkunden und zu erforschen. Geparden, Nashörner, Giraffen, Löwen & Co hautnah erleben. Umweltschonend Reisen, stets im Einklang mit der Natur. Ausgefallene Pfade betreten jenseits jeglichen Touristenrummels, liegen dem prominenten Reiseleiter am Herzen.

Geparden - Safari

Acinonyx jubatus
© Karl Schelissinger

Der Österreicher Karl Schelissinger erlebte in der Massai Mara, Kenia, eine Geparden-Safari der besonderen Art: Auge in Auge mit einem wilden Gepard.

Ein besonders neugieriges Exemplar Acinonyx jubatus raineyi sprang auf den Safari-Jeep um alles genau zu untersuchen. Sein besonderes Interesse galt anscheinend dem Inhalt des Wagens, dem Fotografen Karl Scheliessing.

Anfangs lag der Gepard lässig im ausgedörrten Gras und beobachtete die Safarigäste, schaute dann desinteressiert weg, um keine Minute später seine Scheu abzulegen und auf den Jeep von Karl Schelissinger zu springen.

                                                     © aller Safarifotos by Karl Schelissinger
                                                                                                                                    Urlaub bei Geparden >>

© 2010 - 2016 by gepardenwelt