Raubkatzentatsen

                                      Gepardenlaute


 

Gepardenbaby
© Astrid Harsch

Geparde besitzen, im Gegensatz  zu anderen Raubkatzen, ein recht breit gefächertes Repertoire an Lauten. Manche Töne, die sie ausstoßen, hören sich an wie leises, halbes Hundebellen, wobei der zweite Laut verschluckt wird. Oder sie bringen ein leises „mau“ hervor. Befinden sich Geparden in Gefahr, knurren sie laut oder fauchen. Fühlen sich die Raubkatzen wohl, schnurren sie wie ganz normale Hauskatzen. Wenn sich Mütter mit ihren Jungen verständigen, kennt die Gepardensprache pfeifende, zwitschernde oder piepsende Töne, die sehr an Vogellaute erinnern.

Gepardenmutter mit ihrem Nachwuchs im Zoo Salzburg
© Zoo Salzburg

Bereits kurz nach der Geburt können kleine Geparde schnurren, wenn die Mutter sie ableckt oder sie nach den Zitzen suchen. Das signalisiert der Mutter, dass ihr Nachwuchs wohlauf ist. Im Alter von drei Wochen geben kleine Geparden dann die ersten hohen Laute von sich, die sich anhören, als zwitschere ein Vogel. Mit diesen Lauten rufen sie nach der Mutter oder begrüßen sie, wenn sie von der Jagd heimkehrt. Geparde können nicht brüllen wie Löwen und Tiger, da ihr Zungenbein, welches die Zunge mit dem Schädel verbindet, verknöchert ist und der Kehlkopf anatomisch anders aufgebaut ist.

Ein gesättigter Gepard putzt sich im Gras lie
© Eduard Tkocz

Putzstunde ist angesagt bei diesem Gepard in der Savanne Namibias. Katzen betreiben sehr innig Körperpflege, vornehmlich nach der Mahlzeit, wenn sie ruhen und sie schnurren wohlig dabei, weil sie sich selbst etwas Gutes tun.

Zahme Geparden und Zoogeparden sind sehr empfänglich für  menschliche Streicheleinheiten und beginnen bereits zu schnurren, wenn der Mensch sich ihnen sanft nähert und leise mit ihnen spricht.


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